Tagesgeldvergleich – was müssen Verbraucher beachten?

Verbraucher, die auf der Suche nach einer sicheren Geldanlage sind, die gute Zinsen bietet und keine mehrjährige Zinsbindung erfordert, können sich für Tagesgeld entscheiden. Einen Überblick mehrerer Angebote erhalten Anleger bei einem Tagesgeldvergleich.

Regelmäßig Tagesgeldangebote vergleichen

In der Regel sind die angebotenen Zinskonditionen variabel. Die Bank kann theoretisch jeden Tag den Zinssatz beim Tagesgeldkonto ändern. Nur wenige Banken bieten für einen bestimmten Zeitraum eine Zinsgarantie, beispielsweise als Neukundenangebot. Deshalb lohnt sich für Tagesgeld-Kunden, ein regelmäßiger Tagesgeldvergleich, zum Beispiel einmal im Monat. Gibt es ein besseres Angebot, sollten Verbraucher zu dieser Bank wechseln. Da es keine Kündigungsfrist gibt, ist ein Wechsel problemlos und schnell möglich.

Auf die Zinszahlungstermine achten

Beim Tagesgeld sind Angebote zu bevorzugen, bei denen die Bank einmal im Monat die Zinsen überweist. Dadurch profitiert der Verbraucher von einer leicht höheren Rendite durch den Zinseszinseffekt. Akzeptabel ist auch noch ein vierteljährlicher Zinszahlungstermin. Im Tagesgeldvergleich kann gezielt nach Bankangeboten mit monatlichem Zinstermin gesucht werden.

Abgeltungssteuer vermeiden

Die Abgeltungssteuer von 25 Prozent verringert den Zinsbetrag, wenn der Bank kein Freistellungsbetrag erteilt wurde. Jeder Steuerzahler hat im Jahr einen Freibetrag von 801 Euro (Verheiratetet: 1.602 Euro).

Das wichtigste beim Tagesgeldvergleich auf einen Blick:

- Kontoeröffnung ab 1 Euro
- mit monatlicher Zinszahlung
- keine Kontogebühren oder sonstige Kosten
- regelmäßig mit dem Tagesgeldvergleich Zinsangebote prüfen
- regelmäßig informieren